Das Highlight der Oscarverleihung 2013

Oscar

Auch wenn es bei der Oscarverleihung 2013 keinen grossen Gewinner gab, so gab es doch eine grosse Vielfalt. Auch eine Fehlentscheidung spielte eine grosse Rolle bei der Oscarverleihung 2013. Nämlich die Wahl des Moderators.

Keine grossen Gewinner jedoch einige Überraschungen

Überraschungen gab es genügend bei der Oscarverleihung 2013. Im Endeffekt war nur die Kategorie ‚Bester Hauptdarsteller‘ im Vorfeld ziemlich klar. Daniel Day-Lewis galt als der Favorit und wurde auch mit dem Oscar für seine Rolle in ‚Lincoln‘ belohnt. Auch Michael Haneke erhielt den Oscar für Liebe in der Kategorie ‚Bester fremdsprachiger Film‘. Somit blieb Haneke das Schicksal wie vor drei Jahren erspart, als er mit ‚Das weisse Band‘ für den Oscar nominiert war, den beliebten Goldmann aber nicht erhielt. Doch neben all den positiven Überraschungen war auch Seth MacFarlane für eine Überraschung gut. Jedoch für eine negative – und davon bot er eine Menge.

Songs über Brüste und brachialer Humor sind fehl am Platz

Während MacFarlane in Einblendungen Songs über die Brüste der weiblichen Stars sang, wünschte man sich Komiker Billy Crystal zurück, der bereits 9 Mal die Oscarshows moderierte und immer mit Bravour überzeugte. Ein Live Ständchen blieb den Prominenten wie auch Zusehern erspart. Wobei er genügend Zeit dafür hätte. Denn alleine die Eröffnung durch MacFarlane dauerte 17 Minuten. Noch nie zuvor hatte ein Moderator mehr Zeit bei der Oscarverleihung sich selbst in den Vordergrund zu stellen um die Show einzuläuten. Seth MacFarlane war mit Sicherheit die grösste Enttäuschung des Abends.

MacFarlane wird wohl nie wieder eine Oscarverleihung moderieren

Am Ende hingegen war MacFarlane nur mehr selten auf der Bühne zu sehen. Womöglich auch deswegen, weil es gegen Ende der Show auch ernst wurde. Spätestens wenn die Kategorien „Beste Regie“ wie „Bester Film“ verliehen werden, dann ist auch für Spassvögel das Ende gekommen. Diese Tradition besteht schon seit Ewigkeiten, mit der kleinen Änderung, dass sich diesmal die Verleihung des „Besten Hauptdarstellers“ dazwischen schummelte.

Bildquelle: srf.ch